Ferienküche. Inselküche. Hummer. Riesencrevetten. Jakobsmuscheln, King Crab, geräucherter Lachs. Ein Gala-Diner im «Saint Géran», der Nummer 1 auf Mauritius? Nein. «Zmittag» im Beachrestaurant «La Pointe», direkt am Indischen Ozean, neben dem Heli-Landeplatz des Resorts. «Chilled Seafood» heisst das «Signature Plättli» ganz bescheiden. Was da auf Eis liegt, hat Qualitätsstufe 1. Chef Dev: «Hummer fängt man vor der Küste von Mauritius auch. Aber wir lassen Gillardeau-Austern, Lobster und King Crab aus der Bretagne einfliegen.» Wir lernen: «local seafood» ist eher etwas für das allabendliche riesige Buffet im «La Terrasse». Oder für die Pasta-Gerichte im «Le Badanier» direkt am Meer: «Mascarene Island caught Lobster Ravioli» mit Lobster-Bisque (gut!), Tagliatelle mit Prawns & Sea Urchin (weniger gut, da lausig gewürzt). Es muss nicht immer Frankreich sein: Wer den «catch of the day» wählt, kriegt lokale, bei uns wenig bekannte Fische vom Grill: Babonne, Gueule Pavé & Co. Ferienküche. Inselküche.

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«Tapasake»: Am Teppanyaki-Grill züngeln schon mal die Flammen.

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«La Pointe»: Seafood ist angesagt. Sea Urchin (Seeigel) gehört zum Programm.

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«Prime»: Für alle, die Fleisch mögen. Tenderloin aus Uruguay beispielsweise.

Endlos-Strand. Und 143 geniale Zimmer. Ferien im One&Only Saint Géran sind Traumferien. Das Resort liegt auf einer tropischen Halbinsel, zwischen dem Indischen Ozean und einer idyllischen Lagune. Der Strand ist endlos. Jeder findet sein Sunbed, seine Sonnenliege, seine Cabana, seinen Lieblingspool. Die Gäste kommen gut gelaunt ans Meer, denn sie haben eine ausgezeichnete Nacht hinter sich. Die 143 ultraluxuriösen Zimmer sind mindestens 60m2 gross und sind perfekt eingerichtet: Breite Betten. Balkone & Terrassen zum Chillen im Schatten. Marmor-Badezimmer. Und vielleicht die beste Walk-in-Garderobe der Szene. Wer demnächst ein Hotel baut, sollte eine Dienstreise nach Mauritius einplanen und sich inspirieren lassen. Billig ist es hier nicht, aber den Preis wert. Die Raten beginnen bei 950 CHF (Bed & Breakfast). 

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Signature Restaurant: Das magisch-schöne «Tapasake»! Otoro, Chilean Seabass und Wagyu, serviert über dem Wasser.

Der «Star im Ausland» & seine «Hosts». Das «Saint Géran» ist fest in Schweizer Hand. Roman Götsch führt die 700 unglaublich freundlichen Mitarbeiter und kann sich dabei ganz auf seine «Hosts» verlassen. Sie kümmern sich persönlich und 24 Stunden um ihre Gäste, lösen geschickt alle Probleme. Kommuniziert wird ganz unkompliziert per WhatsApp. Erledigt wird jede Anfrage postwendend: «Zielwert sind 120 Sekunden», sagt Roman Götsch. Der GaultMillau hat ihn als «Star im Ausland 2025» ausgezeichnet.

Mister Nobu lässt grüssen. Wo isst der Boss am liebsten? «Im Tapasake», sagt Roman Götsch. Ich auch. Das Signature Restaurant über dem Wasser ist sehr romantisch eingerichtet. Das Konzept ist ungewöhnlich: Fusion, japanisch x spanisch. Der spanische Chef Manuel Jimenez bestätigt den «Anfangsverdacht»: «Tapasake» erinnert stark an die Nobu-Küche, und tatsächlich: Manuel hat jahrelang für Mister Matsuhisa gearbeitet. Die besten Gerichte: Sashimi und Sushi von Otoro (!) und Hamachi. Shrimp Tempura mit Spicy Mayo. Chilean Seabass mit Dashi Ponzu. Wagyu Beef. Ein Omakase-Menü liegt auf, und die acht Plätze rund um den Teppanyaki-Grill sind auch gut besetzt. 

Die Sache mit den Buffets. Erstaunlich viele Gäste surfen durch die vielen Buffet-Stationen im «La Terrasse». Das Thema wechselt jeden Abend: Global Buffet. Asian Buffet, Seafood Buffet. Mediterranean Buffet. Healthy Buffet. Wirklich? 80 Prozent des Angebots ist immer gleich, Gillardeau-Austern, Pasta und eine indische Sektion gib’s immer. Aufregend, was die Pâtisserie in einem separaten, gekühlten Raum nebenan anbietet. Auch für das Frühstücksbuffet gibt’s Sonderapplaus: Das Angebot ist unglaublich reichhaltig, auch in den Spezialdisziplinen vegan, laktose- oder glutenfrei. Die einheimischen, immer fröhlichen Köchinnen bestehen auch den berüchtigten Omeletten-Test; sie schmeissen die Eier elegant auf den heissen Teppanyaki-Grill, die Omelette kommt «fluffy» auf den Teller.

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Frankreich grüsst Mauritius! Der Guérlain Spa: Neu, hell, grosszügig. Riesiges Parfum-Sortiment.

Guérlain auf der Insel. Ein Stück Frankreich im Paradies! Guérlain hat soeben den Spa im Saint Géran übernommen, neu und hell eingerichtet, bieten Anwendungen und Düfte an, die man nur auf Mauritius kriegt. Faszinierend das hochmoderne Fitnesscenter «Club One»: Auch Yoga, Zumba, Kick Boxing und Pilates gehören zum Programm. Paddel ist gegenwärtig die Trendsportart, und natürlich gibt es auch im «Saint Géran» die ersten Paddel-Felder. Erstklassige Golfclubs in nächster Umgebung: Ernie Els-Course in «Anahita», «Belle Mare» und xxx.

www.oneandonlyresorts.com


>> Edelweiss Air fliegt zweimal pro Woche in elf Stunden direkt nach Mauritius. Der Golfbag wird gratis transportiert.


Fotos: Rupert Peace, Kerzner International